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Betriebsanleitung Pyrarium

Das Pyrarium ist ein Holzbrandofen für Scheitholz max. 33 cm und Holzpresslinge.
Der Feuerraum ist mit Ausnahme der Beschickung stets zu verriegeln um einen Heizgasaustritt zu verhindern.

1. BRENNSTOFF:

Für das Anfeuern eignen sich eher Hölzer mit niedriger Rohdichte, das diese leicht anbrennen, für das regelmäßige Befeuern eher Hölzer mit hoher Rohdichte.
Der Beste Brennstoff ist lufttrockenes, unbehandeltes Scheitholz (Buche, Esche, Eiche) mit einer Restfeuchte von max. 15-18 %.
Zu feuchtes Holz führt zu niedrigeren Heizwerten, schnellerer Kaminversottung und schnellerer Verschmutzung der Scheiben.
Holz sollte nicht zu alt sein, da es sonst "entgast" und seine Flammfähigkeit verliert (ca. 10-15 Jahre)

ES IST VERBOTEN ZU VERBRENNEN:
  • Nasses Holz oder Rindenabfälle
  • Spanplatten oder Plattenwerkstoffe beschichtet oder unbeschichtet
  • Papier, Kartonagen und Altkleider
  • Kunststoffe und Schaumstoffe
  • Mit Holzschutzmittel behandeltes Holz
  • Alle festen oder flüssigen, holzfremden Werkstoffe
  • Brennbare Flüssigkeiten

Holzmenge:

Auflagemenge max. 5 kg trockenes Brennholz, Wenn sie Holzpresslinge verheizen = max. Holzauflage 4 kg 5 kg Scheitholz = ca. 6 Hartholzscheite bzw.9 Weichholzscheite mit 0.33 m Länge und  Umfang 25 cm Der Umfang der einzelnen Holzscheiten sollte maximal 30 cm betragen. Die Länge der einzelnen Holzscheiten sollte maximal 35 cm betragen. Bei Überschreitung der Auflagemenge kann es zu Schäden am Pyrarium kommen.

2. BRAND:

Erste Inbetriebnahme:
  • Lesen Sie die Betriebsanleitung hinsichtlich Brennstoffe und anderer relevanter Themen gründlich durch.

  • Die erste Inbetriebnahme sollte in Abstimmung mit dem Ofensetzer oder noch besser zusammen mit diesem erfolgen.

  • Sie müssen für ausreichende Luftwechsel im Aufstellraum sorgen, damit kein Unterdruck im Raum entsteht und keine giftigen Rauchgase in den Raum gelangen.
    ACHTUNG! Bei kontrollierten Be- und Entlüftungen, WC-Lüftungen und Dunstabzugshauben ohne Umluftbetrieb ebenso Gefahr von Unterdruck!

  • Beachten Sie Punkt "Anheizen und Befeuern" für den optimalen Abbrand.

  • Beim ersten Brand nach Errichtung entstehen unangenehme Gerüche.
    Hierbei verbrennen Klebereste und Ölreste von der Verarbeitung. Deshalb sollten Sie für ausreichende Belüftung im Aufstellraum sorgen.

  • ACHTUNG!! Beim Brandbetrieb werden die Oberflächen des Ofens und besonders die Scheiben sehr heiß: VERBRENNUNGSGEFAHR!

Anheizen und Befeuern:

Errichten sie wie abgebildet aus ca. 6 Holzscheiten einen Scheiterhaufen und legen im oberen Bereich ausreichend Anzündholz und eine Anzündhilfe.

Vergewissern sie sich das Ihre Zuluft offen ist.


Anheizen
Danach feuern sie die Anzündhilfe .

Sobald sie ein Feuer wie links abgebildet geschafft haben, schließen Sie die Tür.
Je nach Witterungsbedingungen und abhängig von den Erfahrungen vor Ort ist die Zuluft zu regulieren.


Sobald das Holz abgebrannt ist bzw. kleine blaue Flammen zu sehen, und Sie nicht nachlegen wollen, können sie die Zuluft absperren.

3. SCHAMOTTE:

Risse oder auch gebrochene Schamotte sind kein Grund für eine berechtigte Reklamation.
Schamotte sind ein Naturprodukt, welche sehr hohen Belastungen ausgesetzt sind. Ein Spannungs- oder Dehnungsriss ist nicht bedenklich sondern stellt einen rein optischen Mangel dar.